Pressemitteilung:

Weilburg, 30. Januar 2018
Knappschaft plant Schließung:

Tobias Eckert (SPD) setzt sich für den Erhalt der Weilburger Geschäftsstelle der Knappschaft ein

+MdL Tobias Eckert

WEILBURG. Nachdem die Knappschaft ihre Kunden darüber informiert hatte, dass sie plant ihre Geschäftsstelle in Weilburg zum 19. Februar zu schließen, hat sich der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert der Frage angenommen. „Mich haben besorgte Bürgeranfragen erreicht, die auf die Problematik der geplanten Schließung der Geschäftsstelle in Weilburg hinweisen. Das habe ich zum Anlass genommen, um mich bei der Geschäftsführung der Knappschaft für den Fortbestand der Geschäftsstelle am Standort Weilburg einzusetzen“, so Eckert.

Insbesondere gegenüber ihren älteren Kunden halte Eckert den Verweis der Knappschaft, anstatt einer persönlichen Beratung das Internet zu nutzen, für wenig zielführend. „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von ihrer Krankenkasse zu Recht eine Anlaufstelle und eine persönliche Beratung vor Ort. Ich sehe im Betrieb der Weilburger Geschäftsstelle ein notwendiges Angebot zur Aufrechterhaltung einer guten Servicequalität im ländlichen Raum“, machte Eckert seine Haltung deutlich. Die Geschäftsstelle decke dabei keineswegs nur das Weilburger Stadtgebiet ab, sondern sei auch für die Kunden in den umliegenden Kommunen wichtige Anlaufstelle.

„Gerade viele ältere Versicherte in unserer Region sind Kunden bei der Knappschaft. Für sie bietet das Internet sowie eine Telefonieberatung sicher keinen adäquaten Ersatz für die persönliche Beratung in der Geschäftsstelle“, ist sich Eckert sicher. Der SPD Landtagsabgeordnete fordert in einem Schreiben die Geschäftsführung der Knappschaft dazu auf, die Entscheidung einer Schließung im Interesse der Kunden sowie der Servicequalität im Oberlahnbereich zu überdenken. Die Krankenkasse müsse gewährleisten können, dass ihre Kunden angemessen und persönlich betreut werden können. Deshalb seien sämtliche Alternativen zu einer Schließung der Geschäftsstelle mit ihrer Funktion einer persönlichen Anlaufstelle in Erwägung zu ziehen, bekräftigt der heimische SPD-Politiker.

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